Das veränderte Selbstbild der internen Kommunikation / IK Trendmonitor 2010
Der IK Trendmonitor 2010 zeigt, das Selbstbild des internen Kommunikationsmanagement verändert sich. Die Zukunft liegt in der Beratungsfunktion. Mehr den je werden Verantwortliche für die Interne Kommunikation zu Beraterinnen und Beratern von Führungskräften und anderen Funktionen. Damit steigen jedoch auch Anforderungen an die Fach-, Selbst- und Sozialkompetenzen dieses Personenkreises. Schliesslich heisst gute Beratung auch Reflexion (z.B. über die eigenen persönlichen Landkarten). Interne Kommunikationsberatende handeln idealerweise reflektiert und systemisch. Dabei sind sie gut beraten sich in dieser Entwicklung ein Beispiel an den fachlichen Grundsätzen der Organisationsberatung/-entwicklung zu nehmen. Für deren Beraterinnen und Berater ist regelmässige Intervision und Supervision bereits heute ein Standard. In diesem Sinne muss es in der Internen Kommunikation in Zukunft nicht nur um das Know-How sondern auch um das Know-Why gehen.
Strategisch handeln ohne Konzept?
Der IK Trendmonitor 2010 zeigt noch einige weitere interessante Ergebnisse auf. Einerseits postulieren die Befragten, dass sie strategisch handeln und gleichzeitig verfügt nur gut die Hälfte über schriftlich fixierte Konzepte (Strategien). Auf dieser Basis scheint es verständlich, dass die Interne Kommunikation regelmässig unter Rechtfertigungsdruck gerät. Wo kein Konzept ist, ist auch keine Basis für Controlling, Evaluation, Erfolgskontrolle und nachhaltige Entwicklung. Erfolgreiche Interne Kommunikations fusst also auch auf Strategie und Erfolgskontrolle, den am Ende des Tages gilt auch hier «it all counts to the bottom line». Fazit: Nur wenn die Interne Kommunikation explizit nachweisen kann, dass sie einen Wertbeitrag zum unternehmerischen Erfolg leistet, wird sie bei Führungskräften auch wirklich Gehör finden.
Mehr zum IK Trendmonitor:
Download Kurzzusammenfassung der DPRG

